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Rettungseinsatz am frühen Morgen

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A10 bei Mühlenbeck – Drei Verletzte

Witterungsbedingte Glätte sorgt für schwierige Einsatzbedingungen

Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A10 bei Mühlenbeck – Drei Verletzte

Mühlenbeck – Am Freitagmorgen, dem 06. Februar 2026, ist es gegen 06:30 Uhr auf der Autobahn 10 zwischen den Anschlussstellen Mühlenbeck und Birkenwerder in Fahrtrichtung Kreuz Oranienburg zu zwei voneinander unabhängigen Verkehrsunfällen gekommen. Ursache war nach ersten Erkenntnissen die glatte Fahrbahn infolge der aktuellen Witterungsverhältnisse.

Zunächst kollidierte ein Kleintransporter mit der Leitplanke. Wenig später geriet ein Pkw auf dem gleichen Streckenabschnitt ins Schleudern, überschlug sich und kam auf dem Dach in einer Böschung zum Liegen. Dabei wurden insgesamt drei Personen verletzt, zwei davon schwer, eine Person erlitt leichte Verletzungen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr vor Ort. „Der Fahrer des Pkw war eingeklemmt, die Beifahrerin eingeschlossen. Die technische Rettung wurde sofort eingeleitet“, erklärte Einsatzleiter Alexander Hendriock von der Feuerwehr Mühlenbeck. Aufgrund der zwei getrennten Einsatzstellen sei zusätzliche Unterstützung nachalarmiert worden. Mit hydraulischem Rettungsgerät, Säbelsägen und weiterem Spezialgerät konnten die Verletzten aus dem Fahrzeug befreit werden.

Besonders herausfordernd waren die Bedingungen an der Einsatzstelle. Der sogenannte Flüsterasphalt sei extrem glatt gewesen, berichtete Hendriock. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, wurde die Fahrbahn abgestreut. „Unsere Kräfte mussten sehr vorsichtig arbeiten, um Stürze zu vermeiden.“

Auch die Polizei bestätigte die schwierigen Wetterverhältnisse. Polizeioberkommissarin Josefine Böttcher erklärte, dass es in den vergangenen Tagen witterungsbedingt vermehrt zu Verkehrsunfällen gekommen sei. „Aufgrund von Nieselregen war die Fahrbahn spiegelglatt“, so Böttcher. Die Autobahn wurde durch die Feuerwehr bereits bei Eintreffen der Polizei vollständig gesperrt.

Die Polizei appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen. „Die Geschwindigkeit sollte so reduziert werden, dass man sicher von A nach B kommt“, betonte Böttcher.

Die Einsätze werden durch die Feuerwehr nachbereitet. Sollte bei einzelnen Einsatzkräften Gesprächsbedarf bestehen, können entsprechende Unterstützungsangebote in Anspruch genommen werden.

Quelle: 7aktuell.de | Philipp Neumann

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