Schuppenbrand in Velten – Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung
Velten. Am Sonntagnachmittag, dem 22. März 2026, wurde die Feuerwehr gegen 15:05 Uhr zu einem Schuppenbrand in die Goethestraße in Velten alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar, die auf ein fortgeschrittenes Brandgeschehen hindeutete.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage: Ein Schuppen stand in Brand. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Aufgrund der starken Verrauchung und der zunächst unklaren Lage im Inneren des Schuppens war der Einsatz von Atemschutzgeräten zwingend erforderlich.
Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig. Der Schuppen war mit einer Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände vollgestellt, wodurch sich das Feuer schnell ausbreiten konnte und zahlreiche Glutnester entstanden. Um diese effektiv bekämpfen zu können, mussten die Einsatzkräfte Teile des Brandgutes aus dem Schuppen ins Freie räumen und dort gezielt ablöschen. Dieser zusätzliche Aufwand erforderte ein koordiniertes Vorgehen und erhöhte den Personalbedarf vor Ort.
Zur Unterstützung der Löscharbeiten setzten die Einsatzkräfte auch ein sogenanntes Netzmittel ein. Dieses spezielle Zusatzmittel wird dem Löschwasser beigemischt und verringert dessen Oberflächenspannung. Dadurch kann das Wasser besser in poröse Materialien eindringen und auch tiefer sitzende Glutnester erreichen, die mit normalem Löschwasser oft nur schwer zu bekämpfen sind.
Durch das schnelle und gezielte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Nach intensiven Löscharbeiten war das Feuer schließlich unter Kontrolle und vollständig gelöscht.
Nach ersten Angaben der Polizei ist die Ursache des Brandes derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Die Feuerwehr der Stadt Velten war mit insgesamt 17 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Einsatz nach Abschluss der Nachlöscharbeiten erfolgreich beenden.
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