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Lkw-Brand auf dem Berliner Ring

Brand auf dem Berliner Ring: Viehtransporter steht in Flammen

Trailer eines Viehtransporters gerät auf der A10 in Vollbrand – Fahrer rettet Zugmaschine und bleibt unverletzt – Feuerwehr mit zwei Löschzügen im Einsatz

Brand auf dem Berliner Ring: Viehtransporter steht in Flammen

Kremmen. Auf der Autobahn A10 ist in der Nacht zu Freitag, dem 11. September 2026, ein Viehtransporter in Brand geraten. Gegen 02:20 Uhr brach während der Fahrt ein Feuer im Bereich des Trailers aus. Der Fahrer reagierte rechtzeitig, konnte die Zugmaschine noch vom brennenden Auflieger abkuppeln und sich auf den Seitenstreifen retten. Er blieb nach Angaben der Feuerwehr unverletzt.

Wie Einsatzleiter Oliver Fritz von der Feuerwehr Stadt Kremmen vor Ort berichtete, war der Trailer vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der hintere Bereich des Aufliegers bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte sich insbesondere im Bereich der Achsen entwickelt.

Die Feuerwehr sperrte die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) vollständig. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit zwei C-Rohren gegen die Flammen vor. Insgesamt waren nach Angaben des Einsatzleiters zwei Löschzüge an der Einsatzstelle.

Eine besondere Herausforderung bei Bränden auf Autobahnen ist die Löschwasserversorgung. „Hier gibt es keine Wasserentnahmestellen“, erklärte Fritz. Für den Einsatz standen jedoch unter anderem zwei Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung, die zusammen fast 10.000 Liter Wasser mitführten. Hinzu kamen die Wasservorräte weiterer Löschfahrzeuge. Da der Trailer zum Zeitpunkt des Brandes leer war, reichte die vorhandene Wassermenge nach Einschätzung der Feuerwehr aus.

Glück im Unglück: In dem Viehtransporter befanden sich weder Tiere noch andere Ladung. Dadurch gestaltete sich der Einsatz für die Feuerwehr deutlich einfacher. Wären Tiere transportiert worden, hätte die Feuerwehr nicht nur die Rettung organisieren, sondern auch eine sichere Unterbringung der Tiere gewährleisten müssen. Frei laufende Tiere hätten zudem eine erhebliche Gefahr für den Verkehr auf der Gegenfahrbahn darstellen können.

Lkw-Brände seien zwar seltener als Pkw-Brände auf Autobahnen, stellten die Einsatzkräfte jedoch immer wieder vor besondere Herausforderungen. Bei der Anfahrt sei zunächst häufig unklar, welche Ladung transportiert werde, wie weit sich ein Feuer bereits ausgebreitet habe und wodurch der Brand verursacht worden sei.

Nachdem die Flammen unter Kontrolle gebracht worden waren, führte die Feuerwehr mit einem C-Rohr noch Restlöscharbeiten durch. Die zunächst vollständig gesperrte Fahrbahn in Richtung Frankfurt (Oder) sollte anschließend wieder für den Verkehr freigegeben werden.

 

Quelle: 7aktuell.de | Philipp Neumann

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