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Zufall rettet vermissten Jungen: Julia, Nika und Viktoria entdecken Kind auf Supermarktparkplatz

Drei Frauen bemerken Kind allein auf Parkplatz: 6-Jähriger mit Fahrrad 30 Kilometer vom Wohnort entfernt aufgefunden – Zeuge erkennt Kind über WhatsApp-Foto

Geburtstagsrunde bemerkt Kind allein vor Supermarkt - 30 km von zu Hause entfernt

Weinstadt-Endersbach / Stuttgart-Botnang - Happy End nach Stunden der Angst

Es war ein glücklicher Zufall, der am späten Abend in Stuttgart-Botnang alles veränderte: Der seit dem Nachmittag vermisste sechsjährige Junge aus Weinstadt-Endersbach wurde dort auf dem Parkplatz eines Supermarkts entdeckt, rund 30 Kilometer von seinem Zuhause entfernt.

Drei Frauen, die an dem Abend gemeinsam Geburtstag feierten, bemerkten den Jungen, der allein auf einer Bank saß. „Er war ganz allein, ohne Eltern, und das kam uns sofort komisch vor“, erzählt Julia, die zusammen mit ihren Freundinnen Nika und Viktoria vor Ort war, gegenüber der Nachrichtenagentur 7aktuell.

Die drei sprachen das Kind an. „Er sagte, er heiße Marco, sei sechs Jahre alt - aber er wusste nicht, wo er wohnt“, schildert eine der Frauen. Der Junge habe gebrochen Deutsch und etwas besser Englisch gesprochen. Weil kein Erwachsener in Sicht war und der nahegelegene Supermarkt längst geschlossen hatte, beschlossen sie, sich um ihn zu kümmern.

„Wir wollten ihm helfen, aber es war schon nach 21 Uhr, und niemand kam“, sagt Viktoria. Zufällig trafen sie einen Bekannten, der den Jungen auf einem Foto in einem WhatsApp-Status wiedererkannte - eine Vermisstenmeldung der Polizei. Sofort verständigten sie die Beamten. „Wir konnten es kaum glauben, das war wirklich der Junge aus Weinstadt“, erzählt Julia.

Wenig später traf eine Streifenbesatzung ein und nahm den Sechsjährigen wohlbehalten in Obhut. Dem Kind geht es nach Angaben der Polizei gut.

Die drei Frauen sind sichtlich erleichtert. „Dieser Junge hatte großes Glück - und seine Eltern auch“, sagt Nika der Nachrichtenagentur 7aktuell. Für sie sei der Vorfall ein besonderer Moment gewesen: „Ich hatte Geburtstag, und dass wir ihn gefunden haben, war das schönste Geschenk.“

Wie der Junge die rund 30 Kilometer nach Stuttgart zurücklegte, ist noch unklar. Er selbst gab an, über den Hauptbahnhof gefahren zu sein.

Nach stundenlanger Suche hatten Polizei, Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber nach dem Kind gefahndet. Die Polizei dankte am Abend der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise, die zur Auffindung des Jungen führten.

Quelle: 7aktuell.de | Alexander Hald

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