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Mehrere Stunden Einsatz für die Feuerwehr Lichtenwald und Feuerwehren aus der Umgebung

Altes Bauernhaus steht in Flammen - Fachwerk erschwert Löscharbeiten - dichter Rauch lag über dem gesamten Straßenzug - Haus wurde sarniert - Brandausbruch Pelletslager?

Möglicherweise Brandausbruch im Pelletslager im Keller

Gebäudebrand Lichtenwald - Frisch saniertes Haus ausgebrannt 
Mehrere Stunden Einsatz für die Feuerwehr Lichtenwald und Feuerwehren aus der Umgebung

In Lichtenwald-Hegenlohe (Landkreis Esslingen) ist in der Nacht auf Montag ein altes Bauernhaus aus den 1920er/30er-Jahren in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits das Dach in Flammen, dichter Rauch lag über dem gesamten Straßenzug.

Joachim Bihl, Kommandant der Feuerwehr Lichtenwald, schilderte die Lage so:

„Beim Eintreffen vom ersten Fahrzeug waren die Flammen bereits aus dem Dach sichtbar. Der ganze Straßenzug war voller Rauch, man konnte kaum noch etwas sehen.“

Das Alarmstichwort lautete Brand 3. Insgesamt waren 13 Fahrzeuge und 62 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lichtenwald, Reichenbach, Plochingen und Esslingen am Neckar vor Ort. Der Rettungsdienst rückte mit 7 Fahrzeugen und 16 Kräften, u.a. auch aus Baltmannsweiler, an. Später kam noch das THW aus Filderstadt, Ellwangen und Aalen dazu, um die Statik zu prüfen. Ebenfalls im Einsatz war auch der stellvertretende Kreisbrandmeister. 

Schwierige Brandbekämpfung im Fachwerkhaus
Das Gebäude ist in Fachwerkbauweise errichtet - mit Stroh in Wänden und Zwischendecken. Dadurch konnte sich der Brand ungehindert in Hohlräumen ausbreiten.

Kommandant Bihl: „Das Feuer ist in sämtliche Zwischenwände und Zwischendecken gewandert. Wir müssen jede einzelne Wand und Decke öffnen – und sogar das führt vermutlich nicht zum Erfolg.“

Der Brandherd liegt nach ersten Erkenntnissen im Kellerbereich: „Dort befindet sich ein größeres Pelletslager. Irgendwo zwischen Pelletslager und Wohnhaus ist der Brand entstanden - vermutlich durch einen technischen Defekt“, erklärte Bihl.

Einsturzgefahr - Gebäude nicht mehr betretbar
Weil Decken und Wände stark beschädigt sind, ist das Haus mittlerweile nicht mehr sicher begehbar.
„Aktuell ist es nicht mehr möglich, in das Gebäude reinzugehen. Zu gefährlich für die Einsatzkräfte“, so der Kommandant.

Ein Statiker und Baufachberater wurden angefordert. Vermutlich muss der Scheunenbereich teilweise oder vollständig abgerissen werden, um versteckte Glutnester zu erreichen.

Löscharbeiten seit Stunden im Gange
Der Einsatz dauert bereits über drei Stunden an. Ein Großteil der Kräfte wird nun herausgelöst, um den Berufsverkehr nicht weiter zu blockieren. Eine Drehleiter aus Baltmannsweiler sowie ein Löschfahrzeug aus Lichtenwald bleiben für Nachlöscharbeiten vor Ort.

Keine Verletzten - Haus stand leer
Im Gebäude befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand.
„Das Haus war leer und wurde gerade renoviert. Es wurde niemand verletzt“, bestätigte Bihl.

+++ Polizei-PM +++
Lichtenwald (ES): Hoher Sachschaden bei Gebäudebrand

Der Brand eines Gebäudes hat ab dem späten Sonntagabend zum Einsatz der Feuerwehr und der Polizei geführt. Mehrere Anrufer hatten gegen 23 Uhr über den Notruf starken Rauch aus einem Haus in der Probststraße in Hegenlohe gemeldet. Über 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligten sich in der Folge an der bis in die Morgenstunden andauernden schwierigen Brandbekämpfung des derzeit unbewohnten Gebäudes. 

Zur Vornahme von Nachlöscharbeiten musste ein Teil des Hauses mit Hilfe eines Baggers abgerissen werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, der entstandene Sachschaden wird auf über 500.000 Euro beziffert. 

Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Durchfahrtstraße von Lichtenwald gesperrt werden. Ob als Brandursache ein technischer Defekt an einer Pelletheizung in Betracht kommen könnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. (pol)

Quelle: 7aktuell.de | Alexander Hald

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