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Einsatzkräfte trauten ihren Augen nicht: Plötzlich taucht noch der Familienhund am Balkon auf (on tape!) und wird gerettet

Feuerwehr rettet Mutter und Tochter von Dach - Flammen ON TAPE! Familienhund taucht nach Stunden auf Balkon auf und wird gerettet! Dramatischer Wohnungsbrand im Schwarzwald

Bewusstlose Mutter und ihre Tochter von Feuerwehr gerettet

Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) Dramatische Minuten erlebten am Montagmorgen eine Mutter und ihre Tochter bei einem Wohnungsbrand in Villingen. Erst das rasche Eingreifen der Feuerwehr brachte sie aus einer lebensgefährlichen Situation in Sicherheit.

Kurz nach 6.30 Uhr war in einem Mehrfamilienhaus in der Rietheimer Straße ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen nahm der Brand in einem Zimmer im ersten Obergeschoss seinen Anfang und griff von dort auf die gesamte Wohnung über. Der Bewohner hielt sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung auf, sondern war bereits bei der Arbeit.

Innerhalb kürzester Zeit breiteten sich Flammen und vor allem dichter Rauch im Gebäude aus. Die Bewohner des Dachgeschosses waren dadurch von ihren Fluchtwegen abgeschnitten. Während sich der Sohn noch selbst und barfuß aus dem Haus retten konnte, blieb der Mutter und ihrer Tochter offenbar nur der Weg über ein Dachfenster ins Freie.

Als die Feuerwehr wenige Minuten nach der Alarmierung eintraf, machte die Frau lautstark auf ihre Notlage aufmerksam. Während die Einsatzkräfte die Drehleiter in Stellung brachten, drang bereits schwarzer Rauch aus der darunterliegenden Wohnung - jede Minute zählte.

Dank des schnellen Vorgehens der Feuerwehr blieben Mutter und Tochter vor schweren Verletzungen bewahrt. Nach Angaben von DRK-Einsatzleiter Dirk Sautter erlitten beide Rauchgasvergiftungen, bei der Mutter kamen zudem leichte Verbrennungen hinzu. Auch der Sohn zog sich leichte Verletzungen zu.

Zwei Notärzte übernahmen vor Ort die medizinische Erstversorgung. Anschließend wurden die Verletzten mit drei Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Weitere Hausbewohner, darunter eine ältere Frau, betreuten Kräfte des DRK-Ortsvereins Villingen.

Nachdem alle Personen in Sicherheit waren, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung. Die Flammen schlugen inzwischen aus Fenstern und vom Balkon, konnten jedoch über mehrere Strahlrohre rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar, ebenso die darüberliegende Einheit. Ob die Erdgeschosswohnung weiter genutzt werden kann, war zunächst unklar.

Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt. Der Bewohner der betroffenen Wohnung wurde von der Polizei befragt. Hinweise zum möglichen Brandausbruch lieferten auch die Einsatzkräfte, die unter Atemschutz im Inneren vorgegangen waren.


Im Einsatz waren ein erweiterter Löschzug der Feuerwehr Villingen-Schwenningen mit rund 35 Kräften, der Rettungsdienst, ein THW-Fachberater, Feuerwehrsanitäter sowie mehrere Streifen der Polizei.

Drei Stunden nach dem Brandausbruch nahm das Geschehen vor Ort gleich mehrere Wendungen. Gegen 9.30 Uhr, nachdem das Feuer unter Kontrolle schien, zündeten die Flammen im Dachgeschoss durch. Offenbar hatten sich Glutnester abermals entzündet - die Feuerwehr spricht von mehreren Explosionen, bevor der gesamte Dachstuhl in Flammen stand. Weitere Kräfte mussten an die Einsatzstelle nachalarmiert werden, um das abermals aufgeflammte Feuer bändigen zu können.

Als der Brand nun unter Kontrolle war, trauten die Einsatzkräfte ihren Augen nicht: Fast fünf Stunden nach Brandausbruch zeigte sich auf dem Balkon der Brandwohnung ein Hund. Das Tier stand mit den Vorderpfoten auf dem Geländer und drohte in die Tiefe zu stürzen. Die Feuerwehr kam unverzüglich mit der Drehleiter, konnte den Hund aber zunächst nicht fassen. Nachdem ihm eine Leine umgelegt wurde, rettete ihn die Feuerwehr durch das Treppenhaus des zerstörten Gebäudes. Nachbarn nahmen das völlig verängstigte Tier schließlich in Obhut. 

+++ Polizei-PM +++
Gegen 6:30 Uhr ist am Montag in einem Mehrfamilienhaus an der Rietheimer Straße ein Feuer ausgebrochen. Aus bislang ungeklärter Ursache brach im mittleren Geschoss des Gebäudes ein Feuer aus, welches sich ausbreitete. Die eingetroffene Feuerwehr musste drei Personen vom Dacht und Balkon des Gebäudes retten. Durch die Rauchgase verletzten sich die drei 16, 18 und 50 Jahre alten Personen leicht. Rettungswagen brachten sie in ein Krankenhaus. Ein während des Einsatzes vermisster Hund konnte später wohlauf gefunden werden. 

Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten brach das Feuer nach dem Öffnen einer Zwischendecke erneut aus. Durch die starke Rauchentwicklung wurde von Seiten der Feuerwehr die umliegende Bevölkerung gewarnt. Sowohl durch das Feuer, wie auch die intensiven Löscharbeiten blieb das Gebäude in der Folge unbewohnbar. Die Ermittlungen dauern an. Die Höhe des Schadens dürfte im hohen sechsstelligen Bereich liegen. (pol)

Quelle: 7aktuell.de | Marc Eich

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