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Wassereintritt auf Ausflugsschiff - Feuerwehr bringt Ölsperren aus

Neckar-Käpt’n-Schiff drohte zu sinken - Ausflugsschiff nach Wassereintritt in Stuttgart-Bad Cannstatt stabilisiert

Keine Sinkgefahr mehr: Feuerwehr stabilisiert havariertes Schiff

Schiff nach Wassereintritt auf dem Neckar stabilisiert - Leckage abgedichtet

In Stuttgart-Bad Cannstatt ist es am Nachmittag zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines havarierten Schiffs in der Neckartalstraße gekommen. Die Feuerwehr Stuttgart wurde gegen 13.50 Uhr alarmiert, nachdem das Schiff durch einen massiven Wassereintritt in Schieflage geraten war.

„Als wir ankamen, hatte das Schiff bereits eine starke Krängung“, erklärte Markus Pfister von der Berufsfeuerwehr Stuttgart, vor Ort, gegenüber dem 7aktuell-Reporter. Nach Angaben des Betreibers seien rund 100 Kubikmeter Wasser in den Rumpf eingedrungen, so Pfister.

Die Feuerwehr setzte daraufhin mehrere Tauchpumpen ein, um das Wasser aus dem Schiff zu fördern. Die Maßnahmen zeigten rasch Wirkung: Das Schiff konnte stabilisiert werden. „Die Gefahr, dass das Schiff sinkt, besteht mittlerweile nicht mehr“, so Pfister.

Zur vorsorglichen Absicherung des Gewässers wurde angekündigt, einen Ölschlängel auf dem Neckar auszubringen, um mögliche Verunreinigungen zu verhindern. Parallel dazu suchten Einsatzkräfte nach der Ursache des Wassereintritts. Die Leckage konnte lokalisiert und abgedichtet werden.

Im weiteren Verlauf soll das Schiff, sobald die Pumpmaßnahmen abgeschlossen sind, durch ein anderes Motorschiff in den nächstgelegenen Hafen manövriert werden. Bis dahin bleibt es vertäut am Einsatzort.

Die Feuerwehr reduzierte nach Stabilisierung des Schiffs schrittweise ihre Kräfte, blieb jedoch weiterhin zur Überwachung vor Ort.

Nach Angaben von Heiko Volz, Pressesprecher, ist die Ursache folgend:
Demnach sei eine Wasserleitung eingefroren, wodurch es zum Reißen einer Dichtung gekommen sei. In der Folge sei Wasser in den Rumpf eingedrungen. Das Schiff konnte anschließend vollständig leer gepumpt werden.

Polizei-PM: Die Besatzung eines stillliegenden Schiffes stellte am Samstagnachmittag einen Wassereinbruch fest. Da erste Versuche der Besatzung die Lage unter Kontrolle zu bringen scheiterten, geriet das Schiff in deutliche Schräglage. Die Besatzung verständigten daraufhin die Feuerwehr und die Polizei.

Die Feuerwehr Stuttgart sicherte das Schiff zunächst gegen ein Sinken ab und begann im Anschluss damit, das eingedrungene Wasser nach außen zu pumpen. In der Folge konnte der Wassereintritt gestoppt und das Schiff stabilisiert werden. Zu einem Austritt von Betriebsstoffen kam es bislang nicht, die Feuerwehr brachte vorsorglich Ölsperren um das Schiff aus. Die Wasserschutzpolizei hat zur Ursache des Wassereintritts die Ermittlungen aufgenommen. Es wird bislang ein technischer Defekt angenommen. (pol)

 

Feuerwehr-PM:

Über eine Schifffahrtsgesellschaft wurde der Feuerwehr gegen 13:45 Uhr eine Notlage eines Passagierschiffs auf dem Neckar gemeldet. Der Rumpf eines am Ponton befestigten Passagierschiffes füllte sich durch eine unbekannte Leckage mit Wasser. Das Schiff bekam hierdurch eine Schräglage und drohte zu kentern.

Zur Sicherung der Einsatzstelle waren umfangreiche Maßnahmen der Feuerwehr notwendig. Im ersten Schritt wurde das Schiff mit bordeigenen Tauen am Ufer festgesetzt um ein eindrehen in die Fahrrinne des Neckars zu verhindern. Parallel dazu wurde eindringendes Neckarwasser mit mehreren Pumpen aus dem Schiffsrumpf herausgepumpt. Im weiteren Verlauf wurde durch intensive Erkundungsarbeit ein Seewasserventil gefunden durch welches Neckarwasser in den Schiffsrumpf eingedrungen ist.

Das Eindringen von Neckarwasser wurde durch Schließen des Ventils gestoppt. Während den Pumparbeiten wurde regelmäßig die Neckarwasseroberfläche auf austretende Betriebsmittel kontrolliert. Dies konnte zu keiner Zeit festgestellt werden. Zur Kontrolle des Schiffsrumpfes auf erneuten Wassereintritt blieben Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zunächst vor Ort. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr konnten gegen 17:30 Uhr beendet werden.

Einsatzkräfte

Berufsfeuerwehr Feuerwache 1: Hilfeleistungslöschfahrzeug Feuerwache 3: Direktionsdienst, Gerätewagen Wasserrettung, Ölsperre

Freiwillige Feuerwehr

Abteilung Wangen:        Löschgruppenfahrzeug, Mannschaftstransportfahrzeug
Abteilung Münster:        Gerätewagen Wasserrettung mit Rettungsboot

(Feuerwehr Stuttgart)

Quelle: 7aktuell.de | Andreas Werner

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