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Einsatzkräfte kämpfen gegen Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand in Hennigsdorf: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf gesamtes Reihenhaus – Ein Feuerwehrmann verletzt

Bereits auf der Anfahrt bestätigt sich die Meldung „Dachstuhl in Vollbrand“ – Feuerwehr verhindert eine Ausbreitung auf die angrenzenden Reihenhäuser.

Dachstuhlbrand in Hennigsdorf: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf gesamtes Reihenhaus – Ein Feuerwehrmann verletzt

Hennigsdorf. Am Freitagmittag, dem 03.07.2026, gegen 11:10 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Gebäudebrand groß in die Ortslage Nieder Neuendorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt verschärfte sich die Lage erheblich.

Wie Einsatzleiter Karsten Janz von der Feuerwehr Stadt Hennigsdorf schilderte, gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein, in denen ein Dachstuhl in Vollbrand gemeldet wurde. Diese Meldung bestätigte sich unmittelbar beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte.

Glücklicherweise hatten zu diesem Zeitpunkt bereits alle Bewohner das Gebäude verlassen, sodass sich die Feuerwehr vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Die Einsatzkräfte mussten sich zunächst Platz in der stark befahrenen Dorfstraße verschaffen. Parallel wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, während zahlreiche Anwohner und Schaulustige von der Einsatzstelle ferngehalten werden mussten.

Aufgrund der dynamischen Lage entschied sich der Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt, weitere Kräfte der Feuerwehr Velten in voller Stärke nachzualarmieren. Schnell war klar, dass es sich um ein Reihenhaus handelte, das Teil einer zusammenhängenden Häuserzeile mit insgesamt fünf Gebäuden war. Um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser zu verhindern, wurde der Einsatz in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt.

Während die Feuerwehr Hennigsdorf von der Straßenseite aus mit der Drehleiter sowie im Innenangriff die Brandbekämpfung übernahm, arbeitete die Feuerwehr Velten auf der Gebäuderückseite und bekämpfte dort den Dachstuhlbrand. Durch das koordinierte Vorgehen gelang es den Einsatzkräften, die anfängliche Chaosphase schnell zu überwinden und den Einsatz strukturiert abzuarbeiten.

Größere Schwierigkeiten traten während des Einsatzes nicht auf. Die Außenbrandbekämpfung konnte zügig eingeleitet werden, wodurch das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht wurde. Auch der im Verlauf des Einsatzes stärker werdende Wind stellte die Feuerwehr nicht mehr vor größere Probleme, da die Lage zu diesem Zeitpunkt bereits unter Kontrolle war.

Dennoch verlief der Einsatz nicht ohne Verletzte. Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Hennigsdorf atmete während des Außenangriffs Rauchgase ein. Er wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiter untersucht wurde.

Auch nach den eigentlichen Löscharbeiten dauerten die Maßnahmen noch längere Zeit an. Mehrere Trupps öffneten mithilfe von Rettungssägen Teile des Dachgeschosses und der Dachkonstruktion, um versteckte Glutnester aufzuspüren und vollständig abzulöschen. Besonders in den angrenzenden Reihenhäusern sollte verhindert werden, dass sich das Feuer unbemerkt erneut entzündet.

Einsatzleiter Karsten Janz betonte, dass bestätigte Gebäudebrände zwar seltener geworden seien als früher, jedoch jederzeit auftreten könnten. Einen entscheidenden Beitrag zur frühzeitigen Brandentdeckung leisten Rauchwarnmelder. Diese schlagen bereits in der Entstehungsphase eines Brandes Alarm und ermöglichen so eine schnelle Alarmierung der Feuerwehr, wodurch größere Schäden häufig verhindert werden können.

Die betroffenen Bewohner wurden zunächst von der Polizei betreut. Anschließend übernahm die Stadt Hennigsdorf gemeinsam mit dem Ordnungsamt die weitere Betreuung und Unterstützung der Betroffenen.

Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: 7aktuell.de | Philipp Neumann

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