Dienstag | 14.05.2019 | Recklinghausen
| Rettung

Dramatischer Wohnungsbrand: Bewohner will aus brennender Wohnung springen - Feuerwehr rettet sein Leben in letzter Sekunde während Gaffer mit Handys filmen

Recklinghausen (NRW) - Bei einem dramatischen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Recklinghausen konnte die Feuerwehr einen Bewohner in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod retten. Er saß bereits in der brennenden Wohnung auf der Fensterbank im ersten Obergeschoss und wollte springen.

Gegen 16 Uhr wurde der Feuerwehr über mehrere Notrufteilnehmer einen Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr in einem Mehrfamilienhaus in der Dortmunder Straße in Recklinghausen gemeldet.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich diesen vor Ort an dramatisches Bild. Eine Wohnung im 1. OG eines Mehrfamilienhaus einer angebauten Doppelhaushälfte stand in Vollbrand. Die Flammen schlugen aus dem Fenster und eine starke Rauchentwicklung umhüllte das Mehrfamilienhaus.

Auf der Nebenseite des Wohnhauses saß ein Bewohner auf der Fensterbank der Brandwohnung. Hinter ihm loderten die Flammen und der Rauch wurde immer dichter. Mehrere Nachbarn und Passanten redeten auf den Bewohner ein und versuchten ihn vom Springen abzuhalten.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Lage erkundet und der Ernst sofort erkannt. Während mehrere Einsatzkräfte sofort ein Sprungpolster unter dem Fenster positionierten, wurde die Drehleiter auf der Straße in Stellung gebracht.

Die Einsatzkräfte redeten auf den Bewohner ein und konnten ihn vom Springen abhalten. Mit der Drehleiter wurde er in letzter Sekunde aus der Brandwohnung gerettet, ehe der Rauch das Fenster komplett umschlungen hatte.

Mehrere Passanten klingelten zudem die restlichen Hausbewohner des Mehrfamilienhauses heraus, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr die anderen Wohnungen bereits evakuiert waren.

Die Wohnung im ersten Obergeschoss brannte komplett aus und auch die Wohnung im zweiten Obergeschoss wurde durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr recklinghausen war mit insgesamt drei Löschzüge und 60 Kräften im Großeinsatz. Mehrere Rettungswagen und Notarzt waren zudem im Einsatz.

Der gerettete Bewohner wurde mit schweren Verletzungen und zwei weitere Hausbewohner mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Bewohner befand sich in akuter Lebensgefahr und konnte nur durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr und das vorbildliche Handeln der Passanten und Nachbarn gerettet werden, so auch der Pressesprecher der Feuerwehr Recklinghausen Christian Schell im Interview.

Auch Gaffer und Schaulustige versammelten sich rund um das brennende Wohnhaus. Einige Passanten filmten mit ihren Smartphones und liefen bis zu den Einsatzkräften vor. Die Polizei musste schließlich einschreiten und die Schaulustigen zurückdrängen.

Die Brandursache wird nun durch die Polizei ermittelt. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht geklärt. Die Dortmunder Straße war zwischen dem Höhenweg und der Hinsbergstraße voll gesperrt.

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