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Rettung

Regionalbahn ohne Klimaanlage bleibt stehen - Personen kollabieren - RTW an Nothalt

TÜBINGEN-KILCHBERG: Heilloses Durcheinander am stillgelegten Bahnhof TÜBINGEN-KILCHBERG. Die Regionalbahn zwischen Tübingen und Horb fuhr am Montag planmäßig in Tübingen um 16:37 Uhr ab. Hier war bereits klar, dass im Wagen die gesamte Klimaanlage ausgefallen sein musste - zudem war der Zug so überfüllt, dass etliche Fahrgäste sich in den Gängen dicht aneinander zwängen mussten: eine Tortur nicht nur für ältere Personen und Kinder. Noch ehe der erste Halt auf der Strecke erreicht wurde, hielt die Bahn aber. Es dauerte über 10 Minuten, bis die erste Durchsage die Fahrgäste beruhigen sollte: aufgrund einer Stellwerkstörung sei derzeit keine Weiterfahrt möglich, "wir melden uns mit weiteren Informationen" Stöhnen machte die Runde.

Nach weiteren 10 Minuten in einer unerräglichen Hitze und ohne Möglichkeiten Fenster zu öffnen, eilte ein Schaffner durch die Reihen: "Jemand hat einen Rettungswagen gerufen? Was ist los?" Unverständnis machte sich breit, Personen die zu Kollabieren drohten meldeten sich zu Wort und forderten das Öffnen der Türen und wollten hierfür sonst die Polizei rufen.

Die Stimmung drohte zu kippen, ehe eingelenkt wurde. Sofort strömten die ersten Reisenden auf die Bahnanlage um nach Luft zu schnappen, wurden teils von im Zug anwesenden Arzthelfern betreut. Erst nach weiteren Minuten die erlösende Durchsage, dass der Zug zurück zu einen Behelfsgleis am stillgelegten Bahnhof Kirchberg gerollt wird damit die Gäste aussteigen können. Hier erwartete die Reisende auch gleich ein Rettungswagen sowie die mit mehreren Fahrzeugen herbeigeeilten Beamten der Polizei und Bundespolizei. Die kollabierten Fahrgäste wurden vom Rettungsdienst versorgt während die Beamten ihre Ermittlungen aufnahmen und Teile des Zuges polizeilich absperrten.

Erst mit nahezu zwei Stunden Verspätung konnte der Zug schließlich seine Reise fortsetzen. Etliche Reisende aus der Umgebung hatten sich da aber bereits von Verwandten und Freunden abholen lassen. Nur der Betreiber von Eddy's Imbis freute sich: "Der Zug hält ja sonst nie her, das ist ein super Geschäft für mich".

Wie die Reise für die Fahrgäste weitergeht die ihre Züge verpasst haben, ist ungewiss: Ansprechpartner wurden beim Chaos in Kirchberg bis kurz vor der Abfahrt keine gestellt, die Reisezentren der Bahnhöfe sind geschlossen. Am Bahnhof findet sich aber der Hinweis, dass der alte Bahnhof geschlossen wurde da die Busverbindungen qualitativ und quantitativ erheblich verbessert wurde. Die verschwitzten Bahnreisenden können dem wohl zustimmen.

Unklar ist derzeit, ob man die von der Regionalverkehr Alb Bodensee GmbH betriebene Regionalbahn bei hochsommerlichen Temperaturen überhaupt eingesetzen durfte -  ohne funktionierende Klimaanlage oder zu öffnende Fenster. (Text: 7aktuell/Jüptner)




Keine Hilfsorganisationen beteiligt


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