In Recklinghausen kam es erneut zu einer unruhigen Halloween-Nacht, in der Gruppen junger Randalierer für große Unruhe sorgten und gezielt Einsatzkräfte attackierten. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt unter ähnlichen Ausschreitungen gelitten. „Für unsere Kollegen war es heute ein sehr unruhiger Abend, eine unruhige Nacht, weil wir leider ähnliche Bilder wie im letzten Jahr zu verzeichnen hatten,“ erklärt Ramona Hörst, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Recklinghausen.
Nachdem die Polizei in den betroffenen Gebieten zusätzliche Überwachungskameras installiert hatte, verlegten sich die Gruppen an angrenzende Orte. Dort wurden Feuerwerkskörper nicht nur gezündet, sondern gezielt auf Einsatzkräfte und Passanten geworfen und Einkaufswagen angezündet. „Es gab offensichtlich einen harten Kern von Jugendlichen, die sich bewusst auf den heutigen Abend vorbereitet hatten,“ beschreibt Hörst die Situation. Die jungen Täter führten laut Polizei Böller, illegale Pyrotechnik und Drogen mit sich.
Die Aggressionen gingen so weit, dass brennende Einkaufswagen in Richtung von Einsatzfahrzeugen geschoben wurden und Steine auf Feuerwehrleute flogen. Hörst berichtet von „riesigem Glück,“ dass keine Verletzten zu beklagen seien, da die Einsatzkräfte besonders aufmerksam aufeinander geachtet hätten.
Mehrere mutmaßliche Täter wurden vor Ort festgenommen und in Gewahrsam genommen. „Die Ermittlungsarbeit beginnt nun erst richtig,“ so Hörst. Die Polizei plant, die Überwachungsmaßnahmen zu intensivieren, und kündigte umfassende Untersuchungen an, um die Ereignisse der Halloween-Nacht restlos aufzuklären. „Unsere Kollegen sind fassungslos, mit welcher Vehemenz versucht wurde, Einsatzkräfte zu verletzen,“ resümiert Hörst abschließend. (pol)
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