Donnerstag | 13.02.2020 | Plochingen
| Rettung

Mehrere Schwerverletzte durch Stich- und Schusswaffen in Plochingen nahe Bahnhof - Polizeigroßeinsatz in Plochingen

PLOCHINGEN: Zwei Personen sind am Donnerstagnachmittag bei einer tätlichen Auseinandersetzung im Bereich der Esslinger Straße/Bahnhofstraße verletzt worden, eine davon schwer.

Ab 16.45 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Meldungen ein, dass zwei Männer von Unbekannten angegriffen und verletzt worden seien. Zeugen berichteten, dass auch ein Messer im Spiel gewesen sein soll, außerdem wurden Schüsse gehört. Mehrere an dem Vorfall offenbar beteiligte Männer sollen vom Tatort geflohen sein.

Die Polizei sperrte den betroffenen Bereich weiträumig ab. Mit zahlreichen Einsatzkräften, dem Polizeihubschrauber und Spezialkräften wurde nach den Tatverdächtigen gefahndet. Ein 20-jähriger Verdächtiger wurde gegen 18.15 Uhr in der Esslinger Straße festgenommen. Er war unbewaffnet. Die Fahndung nach den weiteren Tatbeteiligten ist noch im Gange. Kriminaltechniker sind zur Spurensicherung vor Ort.

Die beiden 21 und 29 Jahre alten Verletzten wurden in Kliniken eingeliefert. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitt der 29-Jährige Stichverletzungen, der Jüngere Schussverletzungen. Dieser ist schwer verletzt.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können zum weiteren Stand der Ermittlungen und zu laufenden Maßnahmen der Polizei keine Auskünfte erteilt werden. (Polizei)

Update Freitag:
Wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen vier Männer die im Verdacht stehen, am Donnerstagabend an einer Auseinandersetzung im Bereich der Esslinger Straße/Bahnhofstraße beteiligt gewesen zu sein, bei der zwei 21 und 29 Jahre alte Männer schwer verletzt wurden.

Wie bereits berichtet, war es am Donnerstagabend, gegen 16.45 Uhr, im Innenstadtbereich zu einer tätlichen Auseinandersetzung unter Beteiligung mehrerer Männer gekommen, bei der auch ein Messer und mutmaßlich auch eine Schusswaffe eingesetzt worden sein soll. Der 29-Jährige erlitt Stichverletzungen, der 21-Jährige erlitt Stichverletzungen und eine mutmaßliche Schussverletzung. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie befinden sich nach derzeitigen Erkenntnissen nicht in Lebensgefahr.

Im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung in die neben zahlreichen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber auch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz eingesetzt waren, gelang es zunächst, einen 20-jährigen Verdächtigen unweit des Tatortes festzunehmen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten die Fahnder im Laufe der Nacht auf die Spur dreier weiterer, 19 und zweimal 29 Jahre alten Männer, die im Verdacht stehen, an der Tat beteiligt gewesen zu sein und wurden vorläufig festgenommen. Auch gegen den verletzten 21-Jährigen, der an dem Angriff auf den 29-Jährigen beteiligt gewesen sein soll, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Alle Beteiligten nehmen derzeit ihr Aussageverweigerungsrecht in Anspruch und machen keine Angaben.

Die vier Tatverdächtigen im Alter von 20, 21 und zweimal 29 Jahren, gegen die wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes nach der tätlichen Auseinandersetzung am Donnerstagabend ermittelt wird, wurden am Freitagmittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt.

Diese erließ die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehle und setzte sie in Vollzug.


Während der 19-jährige türkische Staatsangehörige nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sollen der 20-jährige türkische, der 21-jährige deutsche Staatsangehörige und die beiden 29 Jahre alten Deutschen am Freitagmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Beschuldigten sind unter anderem wegen Gewaltdelikten polizeilich bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum genauen Ablauf und den Hintergründen dauern an.

Hierzu wurde für den heutigen Tag ein Hinweistelefon geschaltet. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten sich zu melden. Die Telefonnummern lauten: 0711/3990 - 142 und 0711/3990 - 153

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