Mittwoch | 30.12.2020 | Stuttgart
| Rettung

Trichlorisocyanursäure kontaminiert 3 Mitarbeiter - Großer Gefahrguteinsatz im Stuttgarter Hafen

Gefahrguteinsatz im Stuttgarter Hafen - Trichlorisocyanursäure kontaminiert 3 Mitarbeiter - Großeinsatz der Feuerwehr

Großeinsatz der Stuttgarter Feuerwehr am 30.12.2020 im Stuttgarter Hafen (Am Ostkai). Ersten Angaben zufolge trat Trichlorisocyanursäure aus einem Container aus. Dabei wurden 3 Mitarbeiter der dortigen Firma kontaminiert und mussten durch Spezialkräfte der Feuerwehr entkleidet und dekontaminiert werden.

Heute Nachmittag wurden wir mit weiteren Kräften der Feuerwehr Stuttgart in den Hafen alarmiert. Auf einem Betriebsgelände wurde ein stechender Chlorgeruch der dortigen Mitarbeiter, aus einem Überseecontainer, wahrgenommen. Die Container wurden messtechnisch durch Trupps unter Universalschutzanzügen überprüft. Nach erfolgter Überprüfung konnte eine Gefahr für Menschen und ein Auslaufen der Substanz nicht bestätigt werden. (Quelle: FF Stuttgart Abt. Hedelfingen)

Polizei-Pressemeldung
Hafengebiet, Containerterminal Am 30.12.2020 gegen 16:00 Uhr kam es im Stuttgarter Hafen zu einem Betriebsunfall, nachdem drei Mitarbeiter einen nach Chlor riechenden, eigentlich leeren, Container zur Überprüfung öffneten. In dem Container war zuvor ein Granulat auf Chlorbasis zur Desinfektion von Schwimmbädern transportiert worden. Beim Entladen verblieben vermutlich Reste der Substanz im Container, die sich durch eindringendes Wasser aufgelöst hatten und ausgasten.

Beim Öffnen des Containers strömte das Chlorgas aus und wurde von den drei Männern in unterschiedlicher Intensität eingeatmet. Außerdem hatten sie zum Teil Kontakt mit Resten des Granulats. Die Unglücksstelle wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt und die mit einem Großaufgebot angefahrene Stuttgarter Feuerwehr dekontaminierte zuerst die drei Arbeiter und anschließend den Container, bis jegliche Chlorreste entfernt waren. Nach der folgenden Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte für zwei Männer Entwarnung gegeben werden, der dritte wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der vergleichsweise geringen Mengen der Substanz bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Die Sperrung des Bereichs um den Ostkai wurde gegen 17:30 Uhr wieder aufgehoben. Die Feuerwehr war mit 70, der Rettungsdienst mit 10 Einsatzkräften vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die im Hafen zuständige Wasserschutzpolizei Stuttgart.

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