Großbrand bei Zehdenick - 2800 Quadratmeter Großes Strohlager mit Tonnenweise Stroh brennt bei klein Mutz in einer Halle nieder - Feuerwehr im Großeinsatz - Bereits der 3 Brand innerhalb von 2 Jahren - Brand wird wohl mehrere Tage Dauern - Drohnenaufnahm

Klein Mutz (Oberhavel): Ein Strohlager ist am Mittwochnachmittag ein Raub der Flammen geworden,...

Foto: 7aktuell.de | Christian Guttmann

Klein Mutz (Oberhavel):

Ein Strohlager ist am Mittwochnachmittag ein Raub der Flammen geworden, in einer Stahlhalle in Klein Mutz im Landkreis Oberhavel brach offenbar aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus.

Bereits aus kilometerweite Entfernung konnte man eine starke Rauchentwicklung erkennen.

Als die Rettungskräfte an der Einsatzstelle eintrafen stand die gesamte halle von einer Fläche von rund 40x70 Metern bereits in Vollbrand.

Die Hitzestrahlung war so stark, das an einem angrenzenden Haus die Außenrollos geschmolzen sind.

In der Stahlhalle befanden sich tonnenweise Stroh für die Tiere auf dem Gelände. Die Feuerwehr leitete sofort eine Riegelstellung ein, um angrenzende Gebäudeteile zu schützen.

Die Einsatzkräfte konnten jedoch nicht verhindern, dass das Gebäude verloren ist.

Teile des Daches stürzten während der Löscharbeiten teilweise in sich zusammen. Probleme hatten die Feuerwehrleute mit der Wasserversorgung. Sie mussten für eine stabile Wasserversorgung lange Schlauchleitungen verlegen ca. 400 Meter.

Bereits in der Vergangenheit kam es bei den Bauern zu zwei Bränden unter anderen brannte eine große Lagerhalle für Tierfutterbedarf und Stroh komplett nieder, ein Jahr später brannte eine große Strohmiete auf einem nahenden Feld.

Nur zwei Jahre später brennt es erneut bei den Bauern diesmal stand eine Stahlhalle wo tonnenweise Stroh gelagert sind ebenfalls komplett nieder. Die Einsatzkräfte können derzeit noch nicht abschätzen wie lange die Löscharbeiten dauern werden Sie gehen aber davon aus, dass sie mindestens bis morgen Abend beschäftigt sein werden.

Die enorme Hitze bringt auch die Feuerwehr an Ihre Grenzen so, dass viel trinken herangeschafft wurde. Der Eigentümer der Halle hat ebenfalls die Kameraden und Kameradinnen mit Wasser versorgt.

Das zweite Problem an der Einsatzstelle ist, dass die Feuerwehrleute die Halle nicht betreten können da sie stark einsturzgefährdet ist. Die Löscharbeiten können nur von außen getätigt werden.

Warum es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: 7aktuell.de | Christian Guttmann