Dienstag | 07.09.2021 | Stuttgart
| Rettung

Toter und Verletzte bei Brand in Stuttgarter Mehrfamilienhaus: Bewohner flüchtet mit Familie vor Flammen (O-Ton) - Feuerwehr rettet schwerverletzte Frau, Mann stirbt

STUTTGART: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Mittenfeldstraße ist in der Nacht zum Dienstag (07.09.2021) ein 71 Jahre alter Bewohner verstorben. Seine gleichaltrige Ehefrau erlitt hierbei schwere Verletzungen, drei weitere Hausbewohner Rauchgasintoxikationen. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser.

Die 71-jährige Bewohnerin bemerkte gegen 02.10 Uhr das Feuer in ihrer Wohnung und alarmierte die Rettungskräfte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus der Wohnung im Obergeschoss des sechsgeschossigen Gebäudes. Vorsorglich wurden alle 25 anwesenden Hausbewohner evakuiert.

Gegen 02.40 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht und meldete "Feuer aus". Der 71-jährige Bewohner konnte nur noch tot aus der Wohnung geborgen werden. Um 04.20 Uhr durften die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang liegen keine Ansatzpunkte für eine vorsätzliche Brandlegung vor. Der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. (polizei)

Feuerwehr-PM:
Lage:
Eine Anruferin meldete über das Führungs- und Lagezentrum der Polizei einen Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Eine Person befände sich noch in der Brandwohnung. Umgehend alarmierte die Integrierte Leitstelle die zuständige Feuerwache 4, die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache 3.
Da noch weitere Notrufe eingingen, dass noch weitere Personen im Gebäude eingeschlossen seien, wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einheiten zur Einsatzstelle entsandt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr um 02:23 Uhr schlugen Flammen aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses, dichter Rauch drang aus den Fenstern. Der Treppenraum war ebenfalls verraucht und mehrere Personen waren vom Rauch eingeschlossen. Vor dem Gebäude befand sich eine schwer verletzte Person. Eine weitere Person wurde in der Brandwohnung vermisst.

Maßnahmen:
Die Feuerwehr leitete unverzüglich Maßnahmen zur Menschenrettung mit mehreren Trupps unter Atemschutz ein. Parallel hierzu wurde die Brandbekämpfung durch zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei Löschrohren von außen und von innen über den Treppenraum durchgeführt. Insgesamt wurden 25 Personen von der Feuerwehr ins Freie verbracht und dem Rettungsdienst übergeben. Der vermisste Bewohner konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Rettungsdienst und zwei Notärzte untersuchten die verletzten und betroffenen Personen. Die schwer verletzte Frau und vier leicht verletzte Patienten wurden in Krankenhäuser transportiert. Insgesamt 20 Personen wurden von einer Schnelleinsatzgruppe und einem Kriseninterventionsteam betreut.

Um 2:41 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Anschließend wurden noch Glutnester abgelöscht, die Wohnung stromlos geschaltet und das Gebäude mit Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit. Die Feuerwehr kontrollierte alle Wohnungen mit Gasmessgeräten auf schädliche Brandgase. Um 04:20 Uhr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren, die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Personenschaden:
1 verstorbene Person
1 schwer verletzte Person
4 leicht verletzte Personen

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Direktionsdienst
Inspektionsdient
2 Löschzüge Feuerwachen 4 und 3
1 Gerätewagen Atemschutz/Messtechnik
1 Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung
1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz
1 Großraumrettungswagen
Insgesamt 36 Einsatzkräfte.

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abteilung Weilimdorf
1 Einsatzleitwagen 1 Abteilung Degerloch/Hoffeld
1 Gerätewagen Messtechnik Abteilung Hedelfingen
Insgesamt 25 Einsatzkräfte.

Kräfte Rettungsdienst:
1 Leitender Notarzt
1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
1 Notarzteinsatzfahrzeug
3 Rettungswagen
1 Krankentransportwagen
1 Schnelleinsatzgruppe DRK
Insgesamt 25 Einsatzkräfte.

Eingesetzte Geräte:
Atemschutzgeräte, Löschrohre, Belüftungsgeräte, Gasmessgeräte, Wärmebildkamera, Türöffnungswerkzeug, Mobiler Rauchverschluss;

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