Thursday | 30.09.2021 | DE/BW | Stuttgart | ID: 26325

Größtes Feuer in Stuttgart seit über 15 Jahren: Busdepot der SSB brennt komplett aus - Über 20 Fahrzeuge, auch Elektrobusse, werden von Flammen zerstört - Ladevorgang am Elektrobus wohl Auslöser

Update 6.10.2021
Wie der SWR berichtet, teile Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) in einer Landtagssitzung am Mittwoch mit, dass nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgegangen wird, dass der Brand bei einem der Elekrobusse begonnen hat. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Update:
POL-S: Bei einem Großbrand in einem Fahrzeugdepot an der Ulmer Straße sind am Donnerstagabend (30.09.2021) über 20 Busse in Brand geraten und zerstört worden (siehe auch https://t1p.de/y31b). Die Überprüfung der Brandörtlichkeit gestaltet sich zum jetzigen Zeitpunkt als schwierig und verzögert sich, da auch der Unterstand, unter dem sich die ausgebrannten Linien-Busse befinden, von dem Großfeuer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bereits am frühen Vormittag begann daher eine statische Überprüfung, um eine Gefährdung für Personen auszuschließen. Eine Begehung ist zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 16:30 Uhr) nicht möglich. Derzeit ist die Brandursache noch unbekannt. Sobald die Brandörtlichkeit freigegeben werden kann, können die Ermittlungen der Kriminalpolizei direkt vor Ort fortgesetzt werden. (Polizei)
Stand: 01.10.21 ; 16.30 Uhr

STUTTGART: Aus bislang unbekannter Ursache sind am Donnerstagabend (30.09.2021) in einem Fahrzeugdepot an der Ulmer Straße mehrere Busse abgebrannt. Erste Meldungen gingen gegen 20.00 Uhr ein, woraufhin die Feuerwehr mit zahlreichen Kräften anrückte und mit den Löscharbeiten begann.

Gegen 22.00 Uhr hatte sie den Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Anwohner werden deshalb weiterhin dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen und Lüftungen nicht einzuschalten. Verkehrspolizisten sperrten den Bereich um das Gelände herum ab, weshalb es auch auf den umliegenden Straßen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Während der Einsatzmaßnahmen war zeitweise auch der Polizeihubschrauber eingesetzt. Rettungskräfte versorgten vor Ort sechs Angestellte des Firmenbetriebes, zwei von ihnen kamen mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Gemäß vorläufiger Bilanz sollen über 20 Busse abgebrannt sein. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden. Stand: 23.30 Uhr (pol)

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