Samstag | 12.03.2022 | DE/BW | Stuttgart | ID: 27480

Ukraine-Flüchtlinge in Stuttgart: Feuerwehr bei ersten Vorbereitungsarbeiten einer Halle - bereits 800 Flüchtlinge in Hotels untergebracht - Außergewöhnlichen Einsatzlage

STUTTGART: Hilfe für Geflüchtete: Unterbringung in Hallen wird „ernsthaft geprüft“ – Stuttgart befindet sich in „Außergewöhnlicher Einsatzlage“

Der Koordinierungsstabs Ukraine der Landeshauptstadt hat am Samstag, 12. März, beschlossen, dass ab jetzt auch Hallen zur Erstaufnahme genutzt werden könnten. Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Die Lage entwickelt sich sehr dynamisch. Da die Plätze in den von uns angemieteten Jugendherbergen und Hotels mittlerweile fast alle belegt sind, müssen wir jetzt die Belegung großer Hallen sehr ernsthaft prüfen – zum Beispiel die Belegung einer Nebenhalle der Porsche-Arena und gemeinsam mit dem Landkreis Esslingen auch die Belegung einer Halle der Landesmesse."

Die Stadt bringt aktuell rund 800 Schutzsuchende in Hotels und Herbergen unter. Wie viele Menschen privat beherbergt sind, ist nicht erfasst. Eine belastbare Prognose, wie viele Schutzsuchende noch kommen, ist nicht möglich. Da die Kapazitäten in den Notunterkünften ausgelastet sind, nimmt die Stadt nun großflächigere Lösungen in den Blick. Die Unterbringung in größeren Gruppen erleichtert auch die medizinische Versorgung der Geflüchteten, die in den nächsten Tagen starten kann.

Derzeit erstellt die Liegenschaftsverwaltung ein Anforderungsprofil für die Erstunterbringung. Daraus wird sie die Objekte ableiten, die für eine kurzfristige Nutzung offen stünden. Eine Unterbringung in Waldheimen verfolgt die Verwaltung nicht mehr. Es zeigte sich, dass diese Objekte für den erwarteten Zustrom nicht ausreichend Platz bieten und ihre Infrastruktur sich nur bedingt für eine Ad-Hoc-Unterbringung eignet.
Seit Freitag befindet sich die Landeshauptstadt sich in einer „Außergewöhnlichen Einsatzlage“.

OB Nopper hatte sie ausgerufen. Nun kommen auch Kräfte des Katastrophenschutzes bei der Lagebewältigung zum Einsatz. Die Branddirektion koordiniert den Einsatz von 80 Personen der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Johanniter Unfall Hilfe sowie des Malteser Hilfsdienstes. Diese Kräfte unterstützen insbesondere bei der Ankunft und Registrierung von Schutzsuchenden am Hauptbahnhof Stuttgart, der medizinischen Versorgung und der Bereitstellung von Speisen und Getränken in den Unterkünften. (Stadt Stuttgart)

Noch am Abend wurden die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft gebracht.

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