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Lauter Knall und Zischen: Massives Leck in unterirdischer Gasleitung

Überland-Gasleitung beschädigt - komplette Ortschaft abgeriegelt - technischer Defekt

Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und Energieversorger nach einem Gasleck im Landkreis Esslingen: Nach dem mutmaßlichen Schaden an einer Gasleitung musste eine komplette Ortschaft abgesperrt werden. Einsatzkräfte richteten weiträumige Sicherheitsmaßnahmen ein, während Spezialisten die Lage überprüften.

Nach ersten Informationen könnte es sich um eine Gas-Fernleitung mit einem Druck von etwa 50 bis 100 Bar handeln. Entsprechend groß war die Gefährdungslage. Ob ein technischer Defekt oder eine mögliche Manipulation ursächlich ist, war zunächst unklar - Ermittlungen hierzu laufen.

Das ausströmende Gas verursachte laut Zeugen einen extrem lauten, dauerhaft hörbaren Ton. Selbst im mehrere Kilometer entfernten Großbettlingen sei das Geräusch noch deutlich wahrnehmbar gewesen. „Das war so wahnsinnig laut, du kannst es dir nicht vorstellen“, schilderte ein Anwohner gegenüber 7aktuell.

Kritik gab es zudem an der Warnkommunikation: Nach Angaben eines Zeugen sei die Warnmeldung über die NINA-Warnapp erst mit deutlicher Verzögerung eingegangen. Demnach seien erste Medienberichte bereits online gewesen, bevor die offizielle Warnung auf Mobilgeräten erschien. Der Zeuge stellte daher den praktischen Nutzen der Warn-App infrage.

Die Einsatzkräfte sperrten den betroffenen Bereich großräumig ab und sicherten die Umgebung, bis das Leck kontrolliert werden konnte. Weitere Details zu Schäden, möglichen Evakuierungen oder Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Die Behörden bitten Anwohner weiterhin, Absperrungen zu beachten und den Bereich zu meiden. Ermittlungen zur Ursache dauern an.

 

+++ Polizei-PM +++

Grafenberg (RT): Einsatz der Rettungskräfte nach Gasaustritt

Zum Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist es am Samstagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, in Grafenberg bekommen. Spaziergänger hatten in der Nähe des Blähwasenwegs, außerhalb der Wohnbebauung, aus dem Bereich einer Streuobstwiese nördlich von Grafenberg einen Knall und unmittelbar darauf ein lautes Zischen gehört. Zudem soll es nach Gas gerochen haben. 

Das Gebiet wurde in der Folge sofort weiträumig abgesperrt. Von den Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst, die mit 140 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen im Einsatz waren, wurden vorsorglich 54 Anwohner im Bereich der Friedhofstraße und der Kirchstraße evakuiert. Diese wurden im Anschluss vom Rettungsdienst in der Rienzbühlhalle betreut. Wie sich vor Ort herausstellte, war es aus noch ungeklärter Ursache wohl zum Bruch einer unterirdisch verlaufenden Überlandleitung gekommen, in der Folge Gas ausströmte. 

Mitarbeiter der Betreiberfirma konnten die Leitung abdichten, sodass gegen 18.30 Uhr alle Anwohner zurück in ihre Häuser konnten. Verletzt wurde niemand. Außer an der Gasleitung selber ist nach derzeitigem Stand kein Sachschaden entstanden. Durch entsprechende Maßnahmen des Gasversorgers konnte eine Versorgungslücke der angeschlossenen Haushalte umgangen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. (pol)

Quelle: 7aktuell.de | Alexander Hald

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