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Angriff auf die Feuerwehr in Neuruppin

Einsatzreiche Nacht: Zwei Brände halten Feuerwehren in Neuruppin und Fehrbellin in Atem – Retter mit Flasche beworfen

Anwohner werden OnTape aufgefordert die Türen und Fenster zu schließen

Neuruppin/Fehrbellin – Ein unruhiger Samstagabend für die Rettungskräfte in der Region: Fast zeitgleich mussten die Feuerwehren in Neuruppin und der Gemeinde Fehrbellin zu gemeldeten Gebäudebränden ausrücken. In beiden Fällen handelte es sich letztlich um brennende Fahrzeuge auf brisantem Terrain. Während in Fehrbellin Schweißarbeiten Auslöser für eine Verpuffung waren, eskalierte die Situation in Neuruppin durch den Angriff eines Anwohners auf die Retter.

Großeinsatz am Autohaus in Neuruppin: Betrunkener greift Einsatzkräfte an

Gegen 19:15 Uhr alarmierte die Leitstelle ein Großaufgebot in die Wittstocker Allee nach Neuruppin. Auf dem Gelände eines Autohauses brannte ein blauer PKW im Hinterhof lichterloh. Wie aktuelle Videoaufnahmen zeigen, drang dichter Qualm in Richtung eines angrenzenden Wohngebäudes, das als Obdachlosenunterkunft dient. Die Feuerwehrleute, die teils unter schwerem Atemschutz vorgingen, konnten ein Übergreifen der Flammen auf Bäume und eine Garage durch ihren schnellen Löschangriff verhindern.

Überschattet wurde der professionelle Einsatz jedoch von einem massiven Störfall: Ein stark alkoholisierter Bewohner eines Nachbarhauses (Gerhart-Hauptmann-Straße 40) bepöbelte die Feuerwehrleute zunächst von seinem Balkon aus. Wenig später suchte er die direkte Konfrontation an der Einsatzstelle, beleidigte die Einsatzkräfte weiter und warf schließlich eine Flasche nach den Rettern. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und auch die Einsatzfahrzeuge blieben unbeschädigt. Die ebenfalls angerückte Polizei, die auf dem Videomaterial auf dem Gelände patrouillierend zu sehen ist, schritt umgehend ein und übergab den Randalierer an den Rettungsdienst.

Der Einsatzleiter Kevin Grigorian konnte um 19:50 Uhr "Feuer aus" melden, die Nachbereitungen zogen sich jedoch bis kurz vor 21 Uhr. Insgesamt waren hier 24 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort.

Parallel-Einsatz in Lenzke: Verpuffung bei Schweißarbeiten in Scheune

Nur wenig später, gegen 20:00 Uhr, ging der nächste Notruf ein: Gebäudebrand im Fehrbelliner Ortsteil Lenzke. Videobilder des Einsatzortes zeigen, wie sich Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Fehrbellin vor ländlichen Hofgebäuden für den Innenangriff ausrüsten.

Auch hier bestätigte sich der Vollbrand eines Gebäudes glücklicherweise nicht. In einer Scheune war es bei Schweißarbeiten an einem PKW zu einer Verpuffung gekommen. Das Auto brannte, zudem gab es mehrere kleinere Brandstellen in einem Radius von etwa zehn Metern. 17 Einsatzkräfte – darunter drei Trupps unter Atemschutz – brachten die Lage zügig unter Kontrolle. Personen kamen nicht zu Schaden.

Aufgrund der anfänglichen dramatischen Meldung war auch die Drehleiter aus Neuruppin angefordert worden. Da die Fehrbelliner Kameraden das Feuer jedoch schnell im Griff hatten, konnten die Neuruppiner Kräfte, die ohnehin in den Autohaus-Einsatz eingebunden waren, die Anfahrt abbrechen.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen zum genauen Brandhergang aufgenommen

Quelle: 7aktuell.de | Christian Guttmann

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