Berlin-Buckow, 30. April 2026 – Seit 18:33 Uhr war die Berliner Feuerwehr mit einem Großaufgebot in der Marienfelder Chaussee im Ortsteil Buckow im Einsatz. Ein Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits so weit in Flammen, dass ein Innenangriff nicht mehr möglich war. Das Gebäude war nicht mehr zu retten – es brannte vollständig nieder.
Erschwerend kam hinzu, dass das Haus eine extrem hohe Brandlast aufwies. Zahlreiche brennbare Materialien im Inneren beschleunigten die Brandausbreitung erheblich und machten eine Bekämpfung von innen von Beginn an unmöglich.
Die Bewohnerin des Hauses konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu Schaden.
Die Feuerwehr leitete sofort eine umfassende Brandbekämpfung von außen ein und errichtete einen Schutzriegel zum Nachbargebäude, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Unter anderem kam dabei ein Tanklöschfahrzeug mit Werfer zum Einsatz.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Ortsteile Buckow, Marienfelde und Lichtenrade durch Rauch und Brandgeruch belästigt. Um 21:06 Uhr warnte die Feuerwehr die Bevölkerung über die gängigen Warn-Apps, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Ein Drohnenteam unterstützte die Löscharbeiten mit Luftaufnahmen. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vor Ort. Im Einsatz befanden sich: 7 Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge (darunter ein LHF der Lehrfeuerwache), 2 Drehleitern, 2 Tanklöschfahrzeuge, 1 Rettungswagen, 1 Drohnenteam, 6 Sonderfahrzeuge sowie 3 Führungsdienste. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der Schutz- und Kriminalpolizei.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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