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80 Feuerwehrkräfte bekämpfen Dachstuhlbrand in enger Altstadtbebauung - Verkehrschaos in Echterdingen

Dachstuhlfeuer mitten im Ortskern von Echterdingen - Flammen schlagen aus Dachgaupe - Enge Bebauung und Temperaturen über 30 Grad erschweren Einsatz

Hitze als Herausausforderung - Feuerwehr verhindert Feuerkatastrophe im Ortskern

Ein Dachstuhlbrand in der Kleinen Obergasse hat am Mittwochnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Gegen 15:55 Uhr wurde die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen zu einem Dachstuhlbrand in die Kleine Obergasse alarmiert. Bereits die ersten eintreffenden Kräfte bestätigten das Feuer, woraufhin umgehend weitere Einheiten aus Leinfelden-Echterdingen sowie die Feuerwehr Esslingen und die Werkfeuerwehr des Flughafens Stuttgart mit einem Abrollbehälter Wasser zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nachalarmiert wurden.

Trotz der engen Bebauung gelang es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Aktuell dauern Nachlöscharbeiten an. Hierzu wird die Dachhaut mit Hilfe einer Drehleiter geöffnet, um mögliche Glutnester gezielt abzulöschen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich eine Person im Gebäude, die sich selbstständig ins Freie retten konnte und unverletzt blieb.

Zur Beurteilung der Bausubstanz wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Die hohen Außentemperaturen von über 30 Grad stellten zusätzliche Anforderungen an die Einsatzkräfte. Insbesondere unter Atemschutz eingesetzte Feuerwehrangehörige mussten in kürzeren Intervallen ausgetauscht und intensiv mit Getränken versorgt werden.

Die Feuerwehr ist mit 13 Fahrzeugen und rund 80 ehrenamtlichen Einsatzkräften vor Ort. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt den Einsatz mit fünf Fahrzeugen und etwa 10 Kräften. Auch das Technische Hilfswerk ist eingebunden. Der diensthabende Kreisbrandmeister Andreas Rudlof unterstützte die Einsatzleitung. Oberbürgermeister Otto Ruppaner machte sich ein Bild von der Lage an der Einsatzstelle. Einsatzleiter ist Feuerwehrkommandant Frank Luz.

"Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen aller beteiligten Kräfte konnte eine Ausbreitung auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Die hohen Temperaturen haben den Einsatz zusätzlich erschwert", so Einsatzleiter Frank Luz. Der Einsatz ist im Augenblick noch nicht beendet. Es laufen noch Nachlöscharbeiten. Die Einsatzkräfte sind noch vor Ort. (Feuerwehr Esslingen)

Quelle: 7aktuell.de | Oskar Eyb

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