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Einsatz im Schmachtenhagener Forst

Waldbrand nahe Grabowsee-Lungenheilstätte: Feuerwehr löscht rund einen Hektar Waldfläche

48 Einsatzkräfte, Drohne mit Wärmebildtechnik und Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr verhindern größere Ausbreitung des Feuers

Waldbrand nahe Grabowsee-Lungenheilstätte: Feuerwehr löscht rund einen Hektar Waldfläche

Oranienburg. Zu einem Waldbrand kam es am Mittwochnachmittag (15.07.2026) gegen 13:50 Uhr im Schmachtenhagener Forst nahe der Grabowsee-Lungenheilstätte. Auf einer Fläche von rund einem Hektar stand Waldboden in Flammen. Bereits aus größerer Entfernung war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar.

Wie Zugführer Felix Bugiel von der Feuerwehr Oranienburg erklärte, gestaltete sich die Suche nach der Einsatzstelle zunächst schwierig. Der Brandherd befand sich tief im Wald und war von den Zufahrtswegen aus nicht unmittelbar zu erkennen. Deshalb kam eine Feuerwehrdrohne mit Sicht- und Wärmebildtechnik zum Einsatz. Gemeinsam mit den bodengebundenen Einsatzkräften konnte der Brand schließlich lokalisiert werden.

Auch die Brandbekämpfung stellte die Feuerwehr vor Herausforderungen. Da die Einsatzstelle nur schwer zugänglich war, mussten über eine längere Strecke zahlreiche Schläuche verlegt werden, um ausreichend Löschwasser an den Brandherd zu bringen. Gleichzeitig waren viele Einsatzkräfte erforderlich, um das Material durch das unwegsame Gelände zu transportieren und die Brandbekämpfung einzuleiten.

Um die Wasserversorgung dauerhaft sicherzustellen, wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Da sich die Wasserentnahmestelle in größerer Entfernung befand, richteten die Einsatzkräfte einen Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen ein. Zusätzlich wurde eine offene Wasserentnahmestelle in der Nähe der Einsatzstelle genutzt, um die Löschwasserversorgung zu optimieren.

Im Einsatz waren insgesamt 48 Einsatzkräfte der fünf Ortsfeuerwehren der Stadt Oranienburg sowie Feuerwehren aus Liebenwalde und Birkenwerder. Zur Brandbekämpfung setzten die Einsatzkräfte insgesamt fünf D-Rohre ein. Dadurch konnte die weitere Ausbreitung des Feuers gestoppt und der Brand schließlich gelöscht werden.

Um auch Glutnester im Waldboden wirksam bekämpfen zu können, setzte die Feuerwehr sogenanntes Netzmittel ein. Dieses verbessert das Eindringen des Löschwassers in den trockenen Waldboden und erhöht so die Wirksamkeit der Löscharbeiten.

Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandfläche sorgfältig mit Wärmebildkameras und führten umfangreiche Nachlöscharbeiten durch. Ziel war es, versteckte Glutnester vollständig abzulöschen und ein erneutes Aufflammen des Feuers auszuschließen. Wie Zugführer Felix Bugiel betonte, liegt der Schwerpunkt der Nachlöscharbeiten auf dem Aufspüren verbliebener Glutnester. Mithilfe der Wärmebildtechnik können selbst kleinste Hitzequellen erkannt und gezielt abgelöscht werden, um einen erneuten Brandausbruch zu verhindern.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.

Quelle: 7aktuell.de | Philipp Neumann

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