Gartenlaube in Velten in Vollbrand – Gasflasche erschwert Löscharbeiten der Feuerwehr
Velten. Zu einem Brand einer Gartenlaube ist es am Freitagnachmittag, dem 23. Oktober 2026, gegen 15:35 Uhr in einer Kleingartensiedlung in der Ernst-Thälmann-Straße in Velten gekommen. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadt Velten an der Einsatzstelle eintrafen, stand die Gartenlaube bereits in Vollbrand. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Gebäude. Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Eine ausströmende Elf-Kilogramm-Gasflasche stellte die Einsatzkräfte dabei vor eine zusätzliche Herausforderung. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.
Wie Einsatzleiter Malte Konratzki von der Feuerwehr Stadt Velten vor Ort erklärte, wurden die Einsatzkräfte zu einer brennenden Gartenlaube alarmiert. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage. Während ein Trupp die Vorbereitungen für den Löschangriff traf, erkundete die Einsatzleitung zunächst die Brandstelle, um mögliche Gefahren und die Ausbreitung des Feuers einzuschätzen.
Die Erkundung ergab, dass die brennende Gartenlaube relativ frei stand. Dadurch konnten die Feuerwehrleute die Brandbekämpfung gezielt einleiten. Auch die Löschwasserversorgung bereitete keine Schwierigkeiten, da sich ein Hydrant in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle befand.
Ausströmende Gasflasche sorgt für zusätzliche Gefahr
Eine besondere Herausforderung stellte eine Elf-Kilogramm-Gasflasche dar, aus der bereits Gas austrat. Die Einsatzkräfte mussten entsprechend vorsichtig vorgehen, um eine weitere Gefährdung während der Löscharbeiten zu vermeiden.
„Die hat uns ein bisschen Probleme bereitet am Anfang, aber die Kameraden sind gut ausgebildet und haben ihren Job gut gemacht“, erklärte Einsatzleiter Malte Konratzki.
Die Feuerwehr kühlte die Gasflasche und brachte sie anschließend in Sicherheit. Trotz der zusätzlichen Gefahr konnte der Einsatz ohne größere Komplikationen fortgesetzt werden.
Netzmittel sorgt für bessere Löschwirkung
Nachdem die offenen Flammen bekämpft waren, setzte die Feuerwehr abschließend ein spezielles Netzmittel ein. Dieses verbessert die Löschwirkung des Wassers, indem es tiefer in die Struktur des brennenden Materials eindringen kann. Dadurch sollen verbliebene Glutnester erreicht und ein erneutes Aufflammen verhindert werden.
„Wir haben zum Schluss einmal die Gartenlaube mit Netzmittel benetzt, um eine bessere Löschwirkung zu erzielen“, erläuterte Konratzki. Anschließend konnten die Einsatzkräfte den Brand als gelöscht melden.
Keine Verletzten – Rettungsdienst zur Absicherung vor Ort
Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Dennoch stand ein Rettungswagen an der Einsatzstelle bereit, um die unter schwerem Atemschutz arbeitenden Feuerwehrkräfte im Bedarfsfall medizinisch versorgen zu können.
Einsatzleiter Konratzki zeigte sich mit dem Vorgehen seiner Kameradinnen und Kameraden zufrieden. Gerade weil größere Brandeinsätze nicht zum täglichen Einsatzgeschehen gehören, seien regelmäßige Übungen und eine gute Ausbildung besonders wichtig.
Wie es zu dem Feuer in der Kleingartensiedlung kommen konnte, ist bislang nicht bekannt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen ebenfalls noch nicht vor.
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