Sie wollen zum 7aktuell B2B Portal? Lizenzieren von hochwertigem Bild- und Videomaterial.
Bewohner in verrauchten Häusern eingeschlossen: Feuerwehr rettet fünf Menschen über Drehleiter

Flammen schlagen aus Kellerfenster - 16 Menschen aus verrauchten Wohnhäusern gerettet - Dramatische Menschenrettung über Drehleiter

Nächtlicher Kellerbrand in Ludwigsburg-Eglosheim: 16 Menschen aus verrauchten Häusern gerettet - 81 Feuerwehrleute im Einsatz

Nächtlicher Kellerbrand in Eglosheim – Rauch breitet sich über verbundene Kellerräume auf zwei Gebäude aus – Fünf Bewohner über Drehleiter gerettet – Eine Person im Krankenhaus – 81 Feuerwehrleute mit 20 Fahrzeugen im Einsatz

Ein massiver Kellerbrand hat in der Nacht zum Sonntag (1. November 2026) im Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim einen Großeinsatz ausgelöst. Aus einem Kellerfenster schlugen bereits beim Eintreffen der Feuerwehr Flammen. In zwei miteinander verbundenen Wohnhäusern waren die Treppenräume vollständig verraucht. Nach Angaben der Feuerwehr mussten insgesamt 16 Menschen gerettet werden, fünf davon über eine Drehleiter. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 1.40 Uhr war die Feuerwehr Ludwigsburg zu einem Kellerbrand in den Finkenweg alarmiert worden. Aufgrund zahlreicher Notrufe erhöhte die Leitstelle noch während der Anfahrt das Alarmstichwort von Brand 3 auf Brand 4 und forderte weitere Einsatzkräfte nach.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen bereits Flammen aus einem Kellerfenster. Das Feuer hatte sich im Keller eines Wohngebäudes entwickelt.

Besonders problematisch war die bauliche Verbindung zu einem unmittelbar benachbarten Wohnhaus. Beide Gebäude verfügen über miteinander verbundene Kellerräume. Dadurch konnte sich der Brandrauch auch in das zweite Haus ausbreiten.

Als die Feuerwehr eintraf, waren die Treppenräume beider Gebäude bereits vollständig verraucht. Zahlreiche Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in ihren Wohnungen.

Die ersten Einsatzkräfte drängten zunächst die Flammen im Keller zurück. Unmittelbar danach begann die Menschenrettung aus beiden Gebäuden.

Fünf Menschen mussten über die Drehleiter aus einem der Häuser gerettet werden. Weitere elf Personen wurden nach Angaben von Einsatzleiter Hartmut Schwarz über bauliche Rettungswege und tragbare Leitern in Sicherheit gebracht.

Die Feuerwehr konnte dabei auf schnell eintreffende Verstärkung zurückgreifen. Laut Schwarz trafen zusätzliche Einsatzkräfte im Abstand von etwa einer Minute an der Einsatzstelle ein. Auch die günstige Aufstellmöglichkeit für die Drehleiter an dem Eckgebäude erleichterte die Rettungsarbeiten.

Aufgrund der zahlreichen betroffenen Bewohner erhöhte der Rettungsdienst das Einsatzstichwort auf MANV 10, einen Alarm für einen Massenanfall von Verletzten beziehungsweise Betroffenen. Daraufhin wurden weitere Rettungsdienstkräfte und die Betreuungseinheit des Landkreises Ludwigsburg nachgefordert.

Die aus den Gebäuden geretteten Menschen wurden vom Rettungsdienst medizinisch gesichtet und betreut. Ein Bus der Betreuungseinheit stand für die vorübergehende Unterbringung der Betroffenen bereit.

Nach dem zum Zeitpunkt des Interviews bekannten Stand musste eine Person zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Weitere Krankenhauseinweisungen waren zunächst nicht bekannt.

Parallel zur Menschenrettung bekämpften Feuerwehrkräfte den Brand im Keller. Die Führungsgruppe aus Freiberg am Neckar unterstützte die Einsatzleitung vor Ort.

Nach dem Brand wurden beide Wohnhäuser vorsorglich von der Gas- und Stromversorgung getrennt. Ob die Bewohner noch in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, war zunächst unklar.

Dafür forderte die Feuerwehr den Fachberater Gefahrgut des Landkreises Ludwigsburg mit einem Messfahrzeug an. Spezialkräfte sollten unter Atemschutz die einzelnen Wohnungen kontrollieren und Messungen durchführen.

Erst danach sollte entschieden werden, ob die Gebäude wieder betreten werden können oder die Bewohner anderweitig untergebracht werden müssen.

Insgesamt war die Feuerwehr Ludwigsburg mit 81 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Hinzu kamen Rettungsdienst, Betreuungskräfte und weitere Unterstützungseinheiten.

Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Schadens waren zunächst nicht bekannt.

Quelle: 7aktuell.de | Alexander Hald

Der 7aktuelle Newsletter

Erhalten Sie immer die neusten Informationen per E-Mail, direkt in Ihr Postfach. Unser Team ist rund um die Uhr im Einsatz um Geschichten zu finden und über die neusten Nachrichten zu berichten. Wir informieren Sie täglich um 17 Uhr per Mail, was in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg passiert ist.

Ihre Privatsphäre ist uns wichtig. Wir versprechen, Ihnen keinen Spam zu schicken!

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihnen www.7aktuell.de den ausgewählten Newsletter an Ihre angegebene Adresse übersendet. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft durch den in dem Newsletter enthaltenen Abmelde-Link widerrufen. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.