Dienstag | 20.04.2021 | Heiligengrabe
| Rettung

Unschuldig aus dem Leben gerissen: Flucht nach irrsinnigem Überholmanöver - O-Töne mit Augenzeugin, 2x Polizei und Abschlepper

Herzsprung (Ostprignitz-Ruppin/ Brandenburg): Am Dienstagabend gegen 18:41 Uhr kam es auf einer Landstraße 18 etwa einen Kilometer hinter Herzsprung in Richtung Fretzdorf im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Todesopfer. Der Unfall geschah beim Überholen einer Fahrzeugkolonne. Ein offenbar rücksichtsloser Autofahrer hatte nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einer Kurve eine Fahrzeugkolonne, nur wenige Kilometer vor der Autobahnauffahrt, überholt, und scherte knapp vor einem Lastwagen wieder ein.

Eine 67-jährige entgegenkommende Autofahrerin verriss das Lenkrad und krachte mit hoher Geschwindigkeit in den entgegenkommenden Lastwagen. Der VW krachte nach dem Aufprall gegen einen Baum, der LKW stürzte in einen Graben. Aufgrund eines Lecks am Methangastank am LKW wurde auch der ABC-Zug der Feuerwehr zur Einsatzstelle gerufen.

Es waren insgesamt drei Fahrzeuge am Hergang beteiligt. Für die 69-jährige VW-Fahrerin kam jede Hilfe zu spät, sie kam auf der Stelle ums Leben. Ihre Angehörigen wurden von der Polizei in Bayern informiert. Der Fahrer eines entgegenkommenden Lkws wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Der Unfallverursacher machte sich aus dem Staub. Obwohl die Polizei ihn mithilfe eines Hubschraubers suchte, konnte er noch nicht ermittelt werden

Die Beamten befragten vor Ort Kraftfahrer zum Hergang des Unfalls. Die Feuerwehr wurde gegen 18:41 Uhr alarmiert und rückte mit den Einheiten aus Königsberg, Papenbruch und Herzsprung an. Insgesamt waren es etwa 20 Feuerwehrkräfte. Die Polizei fand bei ihren Ermittlungen einen Spiegel, der bisher nicht zugeordnet werden kann.

Deshalb gehen die Ermittler davon aus, dass es vermutlich zu einer Kollision zwischen dem Unfallverursacher und dem weißen VW gegeben haben muss. Bei diesem Unfall löste die Leitstelle MANV-Alarm ("Massenanfall von Verletzen") aus. Es kamen daher deutlich mehr Ärzte und Notfallseelsorger zur Unfallstelle, als üblich.

Eine Autofahrerin im O-Ton: "bin froh, dass ich noch zum stehen gekommen, dass der LKW nach links, und nicht nach rechts ausgewichen ist…das bringt uns zurück, dass wir vernünftiger fahren"

Die Strecke blieb bis in die Nacht für die aufwendingen Ermittlungen durch den DEKRA-Gutacher und die Polizei sowie für die Bergungsmaßnahmen gesperrt.

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